Sommerfest des NCE e.V. im Jahre 2003
- Landesgruppe NRW -
 

Das Traditionelle Sommerfest auf dem Übungsgelände fiel buchstäblich ins Wasser. Am Samstag, dem 24. im Wonnemonat Mai herrscht schon am frühen Morgen emsiges Treiben auf unserem Vereinsgelände. Bänke und Tische reinigen, Grill und Hüpfburg aufstellen, Zelte aufbauen und 400 Luftballons, die Ulrike Böhler mit viel Aufwand und Mühe verkauft hat, müssen mit Gas befüllt und mit den jeweiligen Adressen versehen werden, alles geht zügig voran und gegen 13 Uhr ist alles bereit für den Empfang vieler Neufundländerfreunde mit ihren Bären.

Das Gelände füllt sich dann auch recht schnell mit Gästen und reges Treiben ist auf dem Gelände. Der offizielle Teil beginnt mit der Begrüßung der Gäste durch den Landesgruppenleiter Walter Prost, der dann auch das weitere Programm vorstellt. Als erstes sollen natürlich die Ballons starten, um eine möglichst weite Reise zu machen, danach Vorführung einer eingeübten Gehorsamsübung unserer Neufis, Kämmkurs mit Dirk, Wagenziehen von Fabiana und Kinderhandling.

Pünktlich mit den abschließenden Worten des Landesgruppenleiters, der allen viel Spaß und einen schönen Tag wünscht, dreht Petrus nach wochenlanger Trockenheit die Wasserhähne am Himmel auf, unseren Bären ist das egal, den Luftballons die unter dem Netz auf den Start warten nicht.

Die Erwartung des Starts der 400 Ballons steht allen im Gesicht geschrieben, denn es ist schon ein Erlebnis für jung und alt, so eine Menge von Ballons in der Weite des Himmels verschwinden zu sehen, die Augen der Kinder glänzen voller Erwartung und endlich ist es so weit, einige unserer Neufis ziehen das Netz an einigen Leinen von den Ballons, aber die Ballons bleiben am Boden, der Regen hat sie wohl einfach zu schwer gemacht.

Die Meute der Kinder stürzt sich auf die Ballons um sie durch hochwerfen doch noch zum Fliegen zu bewegen, aber in Nachbars Garten gehen sie alle wieder zu Boden. Das Programm geht also weiter und die Ballons bleiben vorerst wo sie sind auf dem Boden.
Das weitere Geschehen gestaltet sich abwechslungsreich wie das Wetter, da Essen und Trinken reichlich vorhanden ist, kommt trotz schlechtem Wetter gute Stimmung auf und die letzten machen sich gegen 22 Uhr auf den Heimweg.

Die Luftballons haben sich in einem etwas längeren sonnigen
Abschnitt doch noch auf die Reise gemacht und verursachten laut einem Anruf vom Sicherheitsdienst des Düsseldorfer Flughafens dort eine massive Behinderung des Flugverkehrs, da sie als Rudel die Einflugschneise der Urlauber-Jets unsicher machte. Da wären wir fast noch in die Schlagzeilen geraten; "Neufundländerclub für Europa behindert Flugverkehr in Düsseldorf".


Alle Anwesenden waren sich einig, trotz schlechten Wetters im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.