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Das Traditionelle Sommerfest
auf dem Übungsgelände fiel buchstäblich ins Wasser. Am
Samstag, dem 24. im Wonnemonat Mai herrscht schon am
frühen Morgen emsiges Treiben auf unserem Vereinsgelände. Bänke
und Tische reinigen, Grill und Hüpfburg aufstellen, Zelte aufbauen
und 400 Luftballons, die Ulrike Böhler mit viel Aufwand und Mühe
verkauft hat, müssen mit Gas befüllt und mit den jeweiligen
Adressen versehen werden, alles geht zügig voran und gegen 13 Uhr
ist alles bereit für den Empfang vieler Neufundländerfreunde
mit ihren Bären.
Das Gelände füllt
sich dann auch recht schnell mit Gästen und reges Treiben ist auf
dem Gelände. Der offizielle Teil beginnt mit der Begrüßung
der Gäste durch den Landesgruppenleiter Walter Prost, der dann auch
das weitere Programm vorstellt. Als erstes sollen natürlich die Ballons
starten, um eine möglichst weite Reise zu machen, danach Vorführung
einer eingeübten Gehorsamsübung unserer Neufis, Kämmkurs
mit Dirk, Wagenziehen von Fabiana und Kinderhandling.
Pünktlich mit den abschließenden Worten des Landesgruppenleiters,
der allen viel Spaß und einen schönen Tag wünscht, dreht
Petrus nach wochenlanger Trockenheit die Wasserhähne am Himmel auf,
unseren Bären ist das egal, den Luftballons die unter dem Netz auf
den Start warten nicht.
Die Erwartung des Starts der 400 Ballons steht allen
im Gesicht geschrieben, denn es ist schon ein Erlebnis
für jung und alt, so eine Menge von Ballons in der Weite des Himmels
verschwinden zu sehen, die Augen der Kinder glänzen voller Erwartung
und endlich ist es so weit, einige unserer Neufis ziehen das Netz an einigen
Leinen von den Ballons, aber die Ballons bleiben am Boden, der Regen hat
sie wohl einfach zu schwer gemacht.
Die Meute der Kinder stürzt sich auf die Ballons
um sie durch hochwerfen doch noch zum Fliegen zu bewegen, aber in Nachbars
Garten gehen sie alle wieder zu Boden. Das Programm geht also weiter und
die Ballons bleiben vorerst wo sie sind auf dem Boden.
Das weitere Geschehen gestaltet sich abwechslungsreich wie das Wetter,
da Essen und Trinken reichlich vorhanden ist, kommt trotz schlechtem Wetter
gute Stimmung auf und die letzten machen sich gegen 22 Uhr auf den Heimweg.
Die Luftballons haben sich in einem etwas längeren
sonnigen
Abschnitt
doch noch auf die Reise gemacht und verursachten laut einem Anruf vom
Sicherheitsdienst des Düsseldorfer Flughafens dort eine massive Behinderung
des Flugverkehrs, da sie als Rudel die Einflugschneise der Urlauber-Jets
unsicher machte. Da wären wir fast noch in die Schlagzeilen geraten;
"Neufundländerclub für Europa behindert Flugverkehr
in Düsseldorf".
Alle Anwesenden waren sich einig, trotz schlechten Wetters im nächsten
Jahr sind wir wieder dabei.
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