Neujahrswanderung 2006
 

Wandern für Ausgeschlafene - oder die, die nicht sooo viel gerutscht sind.

Neues Jahr also Neujahrswandern. Auch dieses Jahr folgten wieder 11 Vierbeiner und 15 Zweibeiner dem Ruf des Neujahrswandern. Es waren Neufundländer in allen Variationen dabei und auch der Besuch des "Leckerchenverteilers" Ellen und Walter durften mit. Aber egal, welche Farbe oder Rasse, erst hieß es rauf auf das Gruppenfoto. Gemäß dem Spruch auch ein schöner Rücken kann entzücken, ließen sich es manche nicht nehmen, durch Ansicht der Kehrseite auf sich aufmerksam zu machen.

Auch wenn dies heißen sollte, wir halten nichts vom Wandern, Ausreden galten nicht, wer da war muss mit. Also wurde losgestiefelt. Obwohl die Gestiefelten mehr gerutscht sind und mancher sehnsüchtige Blick auf die Allrad-Vierbeiner fiel, ging es bergauf und bergab gemütlich los.

Schön findet unser Pressewart übrigens, dass wir schon Fans haben: So wartet jedes Jahr ein Urlauber auf unser Sammeln und loswandern. Und obwohl zuerst schon überlegt wurde, ob wir nur so wenig waren... Aufsehen haben wir trotzdem erregt. Aber wie war das: Lächeln und durch. Auch das Wetter spielte mal wieder mit und wir kamen ohne Regen, Schnee oder gar Verletzungen voran. Außer den üblichen Geplänkeln zwischen einzelnen Hunden kann man sagen, dass es keine Reibereien gab.

Nachdem wir die Hälfte des Weges geschafft haben hieß es Pause und unser Vorsitzender ließ es sich nicht nehmen, den Durchgefrorenen mit unlauteren Mitteln wie Jägertee, Kakao oder Kaffee zu helfen, obwohl die Hartgesottenen auch mal Kaltgetränke nahmen. Nachdem also Hunde mit Wasser und Menschen mit Getränken und Frikadellen versorgt waren, ging es wieder runter. Hier sei anzumerken, dass der Hund der Gaststätte, der nur ein Auge hatte, wohl an diesem Tage 5 kg zugenommen hat, weil jeder irgendwelche Leckerchen für den armen Kerl hatte.

Nach eifriger Werbung für die Hunderasse Neufundländer in Farbe, Form und Charakter ging es wieder in Richtung Heimat. Am Ausgangspunkt angekommen verabschiedete man sich nach kurzer Diskussion doch in Richtung nach Hause, da am Neujahrstag das kleine Dorf schon als Überlaufen bezeichbar war und ein Platz in der Cafeteria rar war. Also trank ein jeder wohlverdient den Kaffee zu hause mit gutem Gewissen für Hund und Gesundheit im neuen Jahr einen guten Auftakt geleistet zu haben.