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Hallotschi Ihr Neufifreunde!
Ich
heiße Ronja, werde am 12. Dezember 11 Monate und bin nach Aussage
von Frauchen eine Räubertochter. Seit Oktober versuchen nun Walter
Prost und mein Herrchen aus mir eine Landseerin mit gutem Benehmen zu
machen. So bin ich also in dieser Truppe gelandet. Abernun will ich von
dem 1. Advents-wochenende erzählen. Für den27. November 2005
stand die Weihnachts-wanderung an und Herrchen und Frauchen versprachen
mir, daran teilzunehmen. So wurde sich artig bei Ellen angemeldet und
der Treffpunkt abgeklärt. Ellen schwärmte von den letzten Wanderungen
und hoffte auf Schnee, was immer diese liebe Leckerchenzweibeinerin damit
auch meinte.
Es hörte sich alles nach einem superinteressanten Wochenende an.
Samstags erst ein bisschen Training für Herrchen, dann toben mit
den Bären für mich und sonntags wandern mit den "Bären"
für alle. Hört sich doch
super an, oder? Aber wie sagt Frauchen so schön: "Erstens kommt
es anders und zweitens als man denkt!"
Wie von Ellen gewünscht, fiel ab Freitagabend dieses lustige weiße
Zeug vom Himmel, was Frauchen mit einem freudigen "Es schneit, es
schneit!" begrüßte. Scheinbar verlief alles wie gewünscht,
samstags war alles weiß. Was immer da vom Himmel fiel, es machte
tierischen Spaß, es aus der Luft zu fangen und in der dicken weißen
Masse zu toben. Bei der Bestellung der weißen Masse namens Schnee
war aber wohl irgendetwas schief gelaufen, denn scheinbar war es nun zuviel,
so dass prompt die Übungsstunde für Herrchen und leider auch
mein geliebtes Bärentoben ausfiel. Das fing ja schon gut an! Von
wegen superbäriges Wochenende! Herrchen und Frauchen blieben aber
optimistisch, ließen sich von der weißen Masse nicht aus der
Ruhe bringen und rüsteten uns Sonntagmorgen trotz Schnee und Eis
zur
Weihnachtswanderung in durch die Eifel. Der Treffpunkt mit den anderen
Bären schien wohl nicht ganz klar, denn Herrchen und Frauchen diskutierten
über einen "Bikertreff" in Rurberg. Frauchen setzte sich
natürlich durch und gab die Fahrtrichtung an. Dummerweise trafen
sich die meisten in Rohren an der Kirche und parkten dann doch glatt in
Rurberg am anderen Seeufer! Dumm gelaufen! Frauchen entdeckte die Meute
und Herrchen musste wieder ans Steuer! Was eine Kurverei, aber endlich
konnte ich meine Freunde und einige mir noch unbekannte Bären begrüßen.
Sogar zwei Hamburger waren dabei.
Es trotzen also doch einige der Flocken-pracht und dem eisigen Wind! Gegen
Mittag setzte sich der Tross dann auf Walters Kommando in Bewegung. Über
die Brücke auf die andere Seite des Sees. Ja schau mal einer an,
die Hütte kannte ich doch! Die hatte ich doch vorher schon aus dem
Rückfenster, auf die Meute wartend, in Augenschein genommen! Die
Menschen schienen an diesem Tag ein wenig planlos und auch noch fußkrank
zu sein, denn kaum sind wir losgegangen, da machten wir schon in dieser
Hütte Pause. Nachdem dann endlich alle die Hütte erreicht hatten,
sprach Walter ein Machtwort mit den Frauchen und Herrchen, so dass wir
endlich weitergingen. Das lustige weiße Zeug viel übrigens
auch wieder vom Himmel, aber alle fanden es toll. Die grobe Richtung war
Einruhr, immer
an dem großen Wasser namens Rursee entlang. Unser Weiberheld Mali
führte die Truppe mit großem Abstand an und das Schlusslicht
bildeten 2 heiße Hündinnen. Wandern mit vielen scheint einen
Ziehharmonikaeffekt zu haben, erst zwei, dann lange gar nichts, dann ein
"Knubbel" und dann mit gewaltigen "Sicherheitsabständen",
warum auch immer, der Rest der Truppe. Dem Walter waren wir, na ja wohl
mehr unsere Zweibeiner, mal wieder zu langsam, denn er trieb sie regelmäßig
an. OK, viel genutzt hat es wenig, denn schlecht hören
tun die Zweibeiner gut! Aber immerhin, Walter hat versucht, 25 Herrchen/Frau-
chen/Zweibeinerwelpen und 15 Bären in eine zusammenhängende
Gruppe zu ver-wandeln. Auf dem Berg, am Rande der Urftalsperre angekommen,
war erst mal Pause ange-sagt. Das flüssige Wohl der Zweibeiner kam
da nicht zu kurz. Wir machten bei Wasser und einem Lecker-chen auch mal
kurze Schnüffel- und/oder Schnarchpause. Den Abtrieb nach Rurberg
zum Weihnachtsmarkt schafften wir dann glatt in nur einer Stunde! Frage
bleibt da nur, ob es an Walters Machtworten, der
Beschleunigung abwärts oder an dem Duft von Glühwein, Reibekuchen
und Würstchen lag! Ohne Verlustmeldungen erreichte die Truppe den
Weihnachts-markt in Rurberg. Sammelpunkt war die Terrasse am Glaspavillion.
Bei Würstchen, die schwesterlich und brüderlich geteilt wurden,
Reibekuchen und Glühwein ließen wir gemeinsam mit den Zweibeinern
bei weihnachtlichen Trompetenklängen den 1. Advent ausklingen.
Es war eine schöne Wanderung, bei der die zwei- und vierbeinigen
Welpentapfer mitstampften.
Ich freue mich schon auf die Neujahrswanderung
mit Euch, an der hoffentlich viele Neufis teilnehmen!
Bis Bald!
Eure Ronja aus Belgien.
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