Endlich Sommer! Unsere erste Trainingsrunde in
Mausbach ist abgeschlossen und nun ist sonntägliches Baden angesagt. Wir, Sunny und
Ronja, haben schon den Mittwoch vorher den See erkundet, man muss ja schließlich die
Wassertemperatur im Bütgenbacher See antesten, bevor es ab Sonntag den 18. Juni endlich
zum Wassertraining ging.
Unser Freund Merlin kam schon früh mit Frauchen Susie im Schlepptau zu uns. Merlin
die Wasserratte saß prompt in unserem Teich und begrüßte die Goldfische. Typisch Mann,
der hatte wohl nicht richtig zugehört, oder etwas falsch verstanden, denn schließlich
hieß es Wassertraining im See und nicht plantschen mit den Goldfischen. Unsere
Goldfische Carlchen und Caroline sind von Sunny ja mittlerweile abgehärtet, denn sie
versucht täglich mit ihren dicken Tatzen die Fische zu streicheln, während ich, Ronja,
nur die Wassertemperatur teste. Aber ein Merlin ist natürlich schon eine teichfüllende
Angelegenheit.
Aber nun zum eigentlichen Ereignis.
Nachdem unsere Leinenträger endlich ihren Kaffee aufgeschlabbert hatten, ging es ab
ins Auto und Richtung Eifel zum Treffpunkt an der Kirche in Kalterherberg, wo Ellen
und Walter uns erwarteten. Was ein Glück, das die sich diesmal über den Treffpunkt
einig waren, denn wenn ich da an die Weihnachtswanderung und die Sache mit dem
Bikertreff denke…. Aber wieder zum Sonntag. Ellen und Walter lotsten unsere Chauffeure,
wir waren nicht alleine, sicher zum Ferienzentrum Worriken.
In Worriken angekommen haben wir natürlich erst einmal unsere Neufibekannten begrüßt,
Kessie und Kasandra von der Riffersbacher Meute, das Valentinstagsbärchen Mona und
Aranka von Bürg Brüggen. Mara von St. Clemens erwartete uns schon am See.
Die Zweibeiner schleppten einigen Plunder zum Ufer und konnten sich wohl mal wieder
nicht entscheiden, wo sie sich niederlassen wollten. Typisch Mensch, bis die mal
immer fertig sind, da hat unser einer schon den See umrundet, wenn man uns nur
ließe…….
Uhi, endlich Wasser, aber was ist das, nein wir wollen nicht auf den Grillplatz,
wir wollen schwimmen, plantschen, toben! Aber wie immer, auf unser Kommando hörte
mal wieder keiner. Das mit der Erziehung unserer Zweibeiner müssen wir vielleicht
mal strenger angehen. Huch, was nun? Frauchen verhielt sich ganz komisch, OK, dass
Frauchen sich immer anzieht, bevor sie mit uns vor die Türe geht, das ist uns ja
schon bekannt, aber das sie sich zum schwimmen an- anstatt auszieht, war uns völlig neu.
Ellen und Walter steckten Susie, Frauchen und Herrchen in lustige bunte Anzüge.
|
Na, die sahen vielleicht zum
Junken aus! Endlich, nach langer Modenschau der Zweibeiner und Zikkenalarm unter
einigen Fundidamen von uns, konnten wir mit unseren Leinenträgern im Schlepptau
kurz ins kühle Nass.
Abgekühlt mussten wir uns dann aber artig, wie langweilig, an den Strand setzen
und zusehen, denn nun dürften wir nur der Reihe nach ins Wasser. Wie gemein, wo ich,
Ronja, doch gar nicht aus dem See wollte. Dabei ist plantschen doch so schön, vor
allem, weil es doch so heiß war. |
Sunny, als werdende Mama, drehte bei Frauchen an der Leine ein paar Entspannungsrunden
im Wasser…. Kessie und Kasandra zierten sich erst noch ein bisschen. Unser Herrchen,
auch unser Trainer, uff, was manchmal ganz schön anstrengend ist, wurde als Dummy in
den See geschickt. Die geübten Mädels Mara, Kessie und Kasandra wollten ihn aber nicht
aus dem Wasser ziehen. |
Tja, wenn wir Weiber uns einig sind, dann kann der Trainer im Wasser paddeln wie er
will……., wir Mädels nehmen schließlich nicht jedes Treibgut mit, wo kommen wir denn
da hin.
Sunny unterstützte Merlin laut singend, als dieser seinem Frauchen vertrauensvoll
in den See folgte……. Kessie taute auf und zeigte uns wie man Edith aus dem Wasser
fischt. Den Trainer wollten die Mädels aber einfach nicht holen, aber Merlin ließ
sich da nicht lumpen. Männer unter sich! Dann kam endlich mein Auftritt. Schwimmen
sieht ja einfacher aus, wie es ist. Erst habe ich noch fürchterlich gepatscht,
wenn ich zu Frauchen schwamm, aber nun habe ich den Bogen raus und mein "Föttchen"
geht auch nicht mehr unter. Das machte riesen Spaß und ich wollte gar nicht mehr
aus dem Wasser. |