Sommer 2006
Unsere erste Wasserarbeit

Endlich Sommer! Unsere erste Trainingsrunde in Mausbach ist abgeschlossen und nun ist sonntägliches Baden angesagt. Wir, Sunny und Ronja, haben schon den Mittwoch vorher den See erkundet, man muss ja schließlich die Wassertemperatur im Bütgenbacher See antesten, bevor es ab Sonntag den 18. Juni endlich zum Wassertraining ging.
Unser Freund Merlin kam schon früh mit Frauchen Susie im Schlepptau zu uns. Merlin die Wasserratte saß prompt in unserem Teich und begrüßte die Goldfische. Typisch Mann, der hatte wohl nicht richtig zugehört, oder etwas falsch verstanden, denn schließlich hieß es Wassertraining im See und nicht plantschen mit den Goldfischen. Unsere Goldfische Carlchen und Caroline sind von Sunny ja mittlerweile abgehärtet, denn sie versucht täglich mit ihren dicken Tatzen die Fische zu streicheln, während ich, Ronja, nur die Wassertemperatur teste. Aber ein Merlin ist natürlich schon eine teichfüllende Angelegenheit.
Aber nun zum eigentlichen Ereignis.
Nachdem unsere Leinenträger endlich ihren Kaffee aufgeschlabbert hatten, ging es ab ins Auto und Richtung Eifel zum Treffpunkt an der Kirche in Kalterherberg, wo Ellen und Walter uns erwarteten. Was ein Glück, das die sich diesmal über den Treffpunkt einig waren, denn wenn ich da an die Weihnachtswanderung und die Sache mit dem Bikertreff denke…. Aber wieder zum Sonntag. Ellen und Walter lotsten unsere Chauffeure, wir waren nicht alleine, sicher zum Ferienzentrum Worriken.
In Worriken angekommen haben wir natürlich erst einmal unsere Neufibekannten begrüßt, Kessie und Kasandra von der Riffersbacher Meute, das Valentinstagsbärchen Mona und Aranka von Bürg Brüggen. Mara von St. Clemens erwartete uns schon am See.
Die Zweibeiner schleppten einigen Plunder zum Ufer und konnten sich wohl mal wieder nicht entscheiden, wo sie sich niederlassen wollten. Typisch Mensch, bis die mal immer fertig sind, da hat unser einer schon den See umrundet, wenn man uns nur ließe…….
Uhi, endlich Wasser, aber was ist das, nein wir wollen nicht auf den Grillplatz, wir wollen schwimmen, plantschen, toben! Aber wie immer, auf unser Kommando hörte mal wieder keiner. Das mit der Erziehung unserer Zweibeiner müssen wir vielleicht mal strenger angehen. Huch, was nun? Frauchen verhielt sich ganz komisch, OK, dass Frauchen sich immer anzieht, bevor sie mit uns vor die Türe geht, das ist uns ja schon bekannt, aber das sie sich zum schwimmen an- anstatt auszieht, war uns völlig neu. Ellen und Walter steckten Susie, Frauchen und Herrchen in lustige bunte Anzüge.

Na, die sahen vielleicht zum Junken aus! Endlich, nach langer Modenschau der Zweibeiner und Zikkenalarm unter einigen Fundidamen von uns, konnten wir mit unseren Leinenträgern im Schlepptau kurz ins kühle Nass.
Abgekühlt mussten wir uns dann aber artig, wie langweilig, an den Strand setzen und zusehen, denn nun dürften wir nur der Reihe nach ins Wasser. Wie gemein, wo ich, Ronja, doch gar nicht aus dem See wollte. Dabei ist plantschen doch so schön, vor allem, weil es doch so heiß war.

Die Welpen Mona und Aranka lernten erst einmal das Wasser kennen und schwimmen, bevor unser Einsatz kam.

Mara zeigte uns, was sie im letzten Jahr schon alles gelernt hat

Sunny, als werdende Mama, drehte bei Frauchen an der Leine ein paar Entspannungsrunden im Wasser…. Kessie und Kasandra zierten sich erst noch ein bisschen. Unser Herrchen, auch unser Trainer, uff, was manchmal ganz schön anstrengend ist, wurde als Dummy in den See geschickt. Die geübten Mädels Mara, Kessie und Kasandra wollten ihn aber nicht aus dem Wasser ziehen.

Tja, wenn wir Weiber uns einig sind, dann kann der Trainer im Wasser paddeln wie er will……., wir Mädels nehmen schließlich nicht jedes Treibgut mit, wo kommen wir denn da hin.
Sunny unterstützte Merlin laut singend, als dieser seinem Frauchen vertrauensvoll in den See folgte……. Kessie taute auf und zeigte uns wie man Edith aus dem Wasser fischt. Den Trainer wollten die Mädels aber einfach nicht holen, aber Merlin ließ sich da nicht lumpen. Männer unter sich! Dann kam endlich mein Auftritt. Schwimmen sieht ja einfacher aus, wie es ist. Erst habe ich noch fürchterlich gepatscht, wenn ich zu Frauchen schwamm, aber nun habe ich den Bogen raus und mein "Föttchen" geht auch nicht mehr unter. Das machte riesen Spaß und ich wollte gar nicht mehr aus dem Wasser.

Zum Schluss gab es zwar kein Bärentoben, aber ich dürfte Spielzeug aus dem Wasser fischen, während unsere Menschen mal wieder ihren Kaffeeklatsch hielten.

Das war ein super Spass an diesem heißen Sonntag und danach waren wir alle KO und "hundemüde".
Das wird bestimmt ein klasse Sommer!

Ronja und Sunny aus der Räuberburg