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Neufundländerhaare sind Edeltierhaare!! |
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Viele von Ihnen werden das schon mal gehört haben, aber niemand hat sich bisher die Arbeit gemacht, Ihnen nahe zu bringen, wie diese Haare verarbeitet werden können. Voraussetzung für die Herstellung von strickfähigen Material ist ausgekämmte Unterwolle unserer Bären, also keine geschnittenen Haare. |
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Das ist ein typischer Wolllieferant für meine Projekte! |
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Um die Unterwolle verspinnen zu
können, muss man das Material kardieren. Hierbei werden die Haare
zwischen zwei gegeneinander laufende Trommeln mit Nadelhäkchen gegeben, |
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( Manuelle Kardentrommel ) |
( Nahaufnahme Kardiermaschine ) |
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Wenn genug Haar auf der Trommel
sind,
( abgenommenes Flies aus Neufundländerwolle ) |
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Um einen haltbaren, strapazierfähigen Faden für Strickarbeiten herzustellen, werden nach dem Verspinnen 2 Fäden miteinander verzwirnt. |
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( Spinnen von Neufundländerhaar ) |
( Spule auf dem Spinnrad ) |
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Anschließend wird
das Garn mit Hilfe einer Haspel zu einem Strang verarbeitet. Erst dann
wasche ich das edle Material vorsichtig mit einem milden Haarwaschmittel
und drücke den Strang in einem Handtuch vorsichtig aus. Den Strang
trockne ich an der frischen Luft. Das Material sieht fast wie
Mohairwolle aus, ist aber viel, viel weicher und kuscheliger und wärmt
an kalten Tagen. |
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Meine erste Arbeit war ein Paar
Socken. Das Haar stammt von meiner Hündin " Pina vom Riffersbach " und wurde auf einem Kromski Minstrell versponnen und zu einem zweifädigen Garn verzwirnt. Ich habe keine andere Qualität eingemischt, also ist es 100 % Neufundländerwolle. |
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Um diese edlen
Haare zu verarbeiten, benötigt man viel Geduld und Zeit. |
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Haare auskämmen Haare Kardieren Material verspinnen Material verzwirnen Material haspeln Wolle waschen und trocknen Wolle zum Socken verarbeiten |
- ( ca. 120 Gramm ) 4 Stunden - ½ Stunde - 5 Stunden - ½ Stunde - ½ Stunde - ½ Stunde - 8 Stunden |
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Wer sich für dieses Verfahren interessiert oder seine Bärenhaare zur Wolle verarbeiten lassen will, kann sich gerne per E-Mail mit mir in Verbindung setzen. |
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Text und Bilder © Monika Sené |
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